Die Grünen: Von der Bewegungspartei zur Wahlpartei?: Was aus by Sven Harthun

By Sven Harthun

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, notice: 1,3, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (Kulturwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Einführung in die Parteien- und Bewegungsforschung, eleven Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Bundesrepublik Deutschland der späten 1960er Jahre sah sich erstmals mit dem wütenden Protest junger Leute konfrontiert, die statt dem „Weiter-wie-bisher“ grundlegende Veränderungen und das Aufbrechen verkrusteter Strukturen forderten. Dieser Widerstand formierte sich vor allem in der Studentenbewegung, die ihren Forderungen mit zahlreichen Demonstrationen Nachdruck verlieh. Nachdem die Studentenbewegung jedoch bereits kurz nach 1968 wieder in der Versenkung zu verschwinden drohte, entwickelten sich schon in den 1970er Jahren weitere Protestbewegungen. Die so genannten „Neuen Sozialen Bewegungen“, zu denen beispielsweise die Friedensbewegung, die Anti-Atomkraft-Bewegung und die Frauenbewegung zu rechnen sind, verschafften sich zunehmend Gehör und Akzeptanz in immer breiteren Schichten der Bevölkerung.
Aus den „Neuen Sozialen Bewegungen“ heraus formierten sich auch erste Parteien, mit denen die Angehörigen der Bewegungen in die Zentren der parlamentarischen Macht in Deutschland vordringen wollten. Beispiele dafür sind die „Umweltschutzpartei (USP)“ und die „Grüne Liste Umweltschutz (GLU)“, die beide Ende der 1970er Jahre ins Leben gerufen wurden. Weitere grüne und substitute hear im gesamten Bundesgebiet und West-Berlin folgten. Nachdem einige dieser Gruppen gemeinsam eine Liste für die Europawahl 1979 aufgestellt hatten („Sonstige Politische Vereinigung – Die Grünen“) und über diesen Weg 4,5 Millionen D-Mark staatliche Wahlkampfkostenfinanzierung erhalten hatten, struggle der Weg zur Gründung einer einheitlichen grünen Partei nicht mehr lang. Auf einem Gründungskongress in Karlsruhe wurden am 12. und thirteen. Januar 1980 die Grünen als Bundespartei aus der Taufe gehoben. Von da an gleicht die Geschichte der Grünen einem einzigen Aufstieg. 1982 zog die Partei in den hessischen Landtag ein, 1983 kamen die Grünen mit einem Ergebnis von 5,6 % und 27 Abgeordneten in den Bundestag. 1985 wurde die erste rot-grüne Koalition in Hessen gebildet, Joschka Fischer wurde der erste grüne Umweltminister.

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