Sozialstaat und Grundeinkommen: Eine Analyse der Eignung by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches approach Deutschlands, notice: 1,3, Universität Kassel, Veranstaltung: Normen, Steuerung, Struktur - Sozialstaat und Demokratie, Sprache: Deutsch, summary: Die heutige Zeit ist geprägt durch hohe Arbeitslosigkeit, zurückgehendes Wirtschaftswachstum, gebrochene Lebensläufe sowie einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung. Das deutsche Sozialsystem, dessen Fundamente in einer Zeit der Vollbeschäftigung und des Wirtschaftswachstums gelegt wurden, kann die aus diesen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen resultierenden Belastungen kaum noch auffangen. Die Probleme des bundesdeutschen structures der sozialen Sicherung sind bereits seit der Weltwirtschaftskrise 1974/75 bekannt. Seitdem wurde wiederholt versucht, diesen Problemen mit Reformen und einem Um- oder Abbau des Sozialstaats zu begegnen. Ein kontrovers diskutiertes Kernthema der damit einhergehenden politischen sowie öffentlichen Debatte ist die Frage, ob drastische Leistungskürzungen nötig sind, um den Sozialstaat in seiner jetzigen Substanz zu erhalten oder ob es eines Systemwechsels bedarf, um den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen gerecht werden zu können.
Das Grundeinkommen1 ist eines der diskutierten Konzepte eines Systemwechsels. Es ist allerdings auch eines der weitreichendsten Vorschläge der gegenwärtigen Diskussion. Das approach der Sozialversicherungen beruht auf der Vorstellung, jeder zur Arbeit fähige Mensch habe seinen Lebensunterhalt aus Erwerbsarbeit zu bestreiten. Das Grundeinkommen hingegen sagt sich von dieser, den Sozialstaat prägenden Annahme, los und trennt soziale Transferzahlungen und Erwerbsarbeit. Das Grundeinkommen fordert einen, das Existenzminimum sichernden Sozialtransfer, der jedem Gesellschaftsmitglied ohne eingeforderte Gegenleistung gewährt wird. Es wird ohne Ansehen des Einkommens einheitlich und bedingungslos gewährt, wohingegen sich der Schutz im gegenwärtigen Sozialsystem auf die kollektive Eigenvorsorge gleichartig Gefährdeter gründet.

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Structuring the State: The Formation of Italy and Germany by Daniel Ziblatt

By Daniel Ziblatt

Germany's and Italy's belated nationwide unifications proceed to loom huge in modern debates. usually considered as Europe's paradigmatic cases of failed modernization, the 2 nations shape the foundation of a lot of our so much prized theories of social technology. Structuring the State undertakes one of many first systematic comparisons of the 2 instances, placing the origins of those realms and the character of eu political improvement in new light.

Daniel Ziblatt starts his research with a awesome puzzle: Upon nationwide unification, why was once Germany shaped as a federal countryside and Italy as a unitary geographical region? He lines the diplomatic maneuverings and excessive political drama of nationwide unification in nineteenth-century Germany and Italy to refute the generally permitted suggestion that the 2 states' constitution stemmed solely from Machiavellian farsightedness at the a part of militarily strong political leaders. as a substitute, he demonstrates that Germany's and Italy's "founding fathers" have been restricted by means of very diverse pre-unification styles of institutional improvement. In Germany, a legacy of well-developed sub-national associations supplied the main development blocks of federalism. In Italy, those associations' absence doomed federalism. this important distinction within the association of neighborhood strength nonetheless shapes debates approximately federalism in Italy and Germany at the present time. through exposing the resource of this enduring distinction, Structuring the State bargains a broader concept of federalism's origins that may curiosity students and scholars of comparative politics, state-building, diplomacy, and eu political history.

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Stellt die Fokussierung der NPD auf die junge Wählerschaft by N. H.

By N. H.

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, word: 2,3, , Sprache: Deutsch, summary: Rechtsextremismus stellt ein Thema dar, das in Deutschland im öffentlichen Raum stets besondere Aufmerksamkeit findet. Gerade durch Gewalttaten oder Erfolge rechtsextremer Parteien bei Regionalwahlen gelangt das „Phänomen“ immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit und führt dort zu gesellschaftlichen und politischen Debatten. Damit hat sich Rechtsextremismus zu einem wichtigen wie auch interessanten Untersuchungsfeld für die Wissenschaft entwickelt. Die Thematik stellt sich dabei als sehr komplex dar. Dies äußert sich unter anderem dadurch, dass der Begriff nicht eindeutig definiert ist. Weiterhin werden verschiedene Termini außerhalb der wissenschaftlichen Gemeinde synonym in ihrer Bedeutung verwendet, used to be eine wissenschaftlich- klare Auseinandersetzung mit der Thematik weiter erschwert. Einige Beispiele hierfür sind Neonazismus, Autoritarismus und Rechtsradikalismus. Außerdem muss bedacht werden, dass die Übergänge zwischen den oben genannten Begriffen fließend sind, da es im politischen Diskurs nicht möglich ist, diese politischen Termini klar gegeneinander abzugrenzen. Es gibt eine Vielzahl von Ansatzpunkten zum Thema Rechtsextremismus, was once zu erheblichen Kontroversen in der Wissenschaft führt. So befassen sich einige Politikwissenschaftler beispielsweise mit dem Ursprung des „Phänomens“, andere mit einer umfassenden Begriffsdefinition sowie den unterschiedlichen Ausprägungen eben dieser. Darüber hinaus wird untersucht, wer die Zielgruppen der zahlreichen rechten oder rechtsextremen Gruppen sind und mit welchen Mitteln sie dabei agieren.
Besondere Beachtung findet dabei die NPD, die sich als stärkste rechte Partei in
Deutschland etabliert hat.
Einer der wichtigsten Aspekte der Forschung ist in diesem Zusammenhang die Frage nach der Entwicklung, die die NPD seit ihrer Gründung genommen hat. So haben sich die Methoden der externen Kommunikation, die Selbstdarstellung und die Außenauftritte allgemein ebenso verändert, wie die Kommunikation innerhalb der Partei. In der vorliegenden Seminararbeit wird eine Darstellung des “Phänomens“ des Rechtsextremismus anhand eines Überblicks über die Entwicklung und die Veränderungsprozesse der NPD sowie einer Untersuchung der jungen Wählerschaft erfolgen. Die dabei zu Tage tretenden Problematiken sollen ebenso näher erläutert werden. Abschließend wird näher auf die institutionellen und pädagogischen Abwehrmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus eingegangen.

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Die Grünen: Von der Bewegungspartei zur Wahlpartei?: Was aus by Sven Harthun

By Sven Harthun

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, notice: 1,3, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (Kulturwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Einführung in die Parteien- und Bewegungsforschung, eleven Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Bundesrepublik Deutschland der späten 1960er Jahre sah sich erstmals mit dem wütenden Protest junger Leute konfrontiert, die statt dem „Weiter-wie-bisher“ grundlegende Veränderungen und das Aufbrechen verkrusteter Strukturen forderten. Dieser Widerstand formierte sich vor allem in der Studentenbewegung, die ihren Forderungen mit zahlreichen Demonstrationen Nachdruck verlieh. Nachdem die Studentenbewegung jedoch bereits kurz nach 1968 wieder in der Versenkung zu verschwinden drohte, entwickelten sich schon in den 1970er Jahren weitere Protestbewegungen. Die so genannten „Neuen Sozialen Bewegungen“, zu denen beispielsweise die Friedensbewegung, die Anti-Atomkraft-Bewegung und die Frauenbewegung zu rechnen sind, verschafften sich zunehmend Gehör und Akzeptanz in immer breiteren Schichten der Bevölkerung.
Aus den „Neuen Sozialen Bewegungen“ heraus formierten sich auch erste Parteien, mit denen die Angehörigen der Bewegungen in die Zentren der parlamentarischen Macht in Deutschland vordringen wollten. Beispiele dafür sind die „Umweltschutzpartei (USP)“ und die „Grüne Liste Umweltschutz (GLU)“, die beide Ende der 1970er Jahre ins Leben gerufen wurden. Weitere grüne und substitute hear im gesamten Bundesgebiet und West-Berlin folgten. Nachdem einige dieser Gruppen gemeinsam eine Liste für die Europawahl 1979 aufgestellt hatten („Sonstige Politische Vereinigung – Die Grünen“) und über diesen Weg 4,5 Millionen D-Mark staatliche Wahlkampfkostenfinanzierung erhalten hatten, struggle der Weg zur Gründung einer einheitlichen grünen Partei nicht mehr lang. Auf einem Gründungskongress in Karlsruhe wurden am 12. und thirteen. Januar 1980 die Grünen als Bundespartei aus der Taufe gehoben. Von da an gleicht die Geschichte der Grünen einem einzigen Aufstieg. 1982 zog die Partei in den hessischen Landtag ein, 1983 kamen die Grünen mit einem Ergebnis von 5,6 % und 27 Abgeordneten in den Bundestag. 1985 wurde die erste rot-grüne Koalition in Hessen gebildet, Joschka Fischer wurde der erste grüne Umweltminister.

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I, Robot Lawyer: Opportunities and Threats in an Orwellian by Richard L. Hermann

By Richard L. Hermann

construct a felony occupation in a single of the most well liked twenty first century employment areas!

In his twenty first Century felony profession sequence, Richard L. Hermann researches, evaluates, and predicts the place the employment possibilities are and may be for legislation graduates.

Volume 15, I, robotic legal professional: possibilities and Threats in an Orwellian global explores the dramatic and profound transformative know-how of synthetic Intelligence (AI) and Robotics. it's the quickest starting to be on this planet and in lower than ten years is projected to turn into the biggest. It can't be overlooked and most probably shouldn't be neglected through legal professionals, either these looking chance inside of it and people whose livelihoods might be threatened via it.

About 5.4 million carrier robots for private and family use have been offered in 2015, a sixteen percentage bring up over 2014, with a revenues worth of $2.2 billion. which means AI/robotics is a box to monitor for lawyers. Hermann discusses the felony employment possibilities together with with: (1) AI/robotics brands themselves, and (2) the producing amenities, provider businesses, and amenities that include their industry.

AI/robotics is a different phenomenon that provides either big chance whereas even as being an existential danger to a twenty first century criminal occupation. I, robotic attorney presents legislation scholars and legal professionals with strategies they need to be wondering as they confront this phenomenon together with “technologizing” and “predictive analytics” due diligence sooner than jumping right into a specific legislations perform area.

Prepare for this day and what’s coming with I, robotic legal professional.

Highlights include:
•A short background of Robotics and synthetic Intelligence
•AI/Robotics legislations Today…and Tomorrow
•Why Is AI/Robotics legislation Hot?
•JD virtue task Opportunities
•Preparing your self for an AI/Robotics legislations Job
•Compensation
•Advance realize of AI/Robotics felony task Opportunities
•Protecting Yourself

Attorneys who comprehend the rising legislations because it develops can have an important virtue as AI/robotics proceed to increase and extend into each nook of worldwide society. those who grasp this custom can have a determined industry virtue as time passes. additionally, these attorneys who additionally find out about the expertise will upward thrust to the top.

Hermann lays the basis for legislation scholars and legal professionals to use the possibilities inherent in AI/Robots and take care of the capability profession fallout from those advances. A needs to learn for all legislations graduates.

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Die innerparteiliche Neuorientierung der F.D.P. - von der by Dietmar Klumpp

By Dietmar Klumpp

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches method Deutschlands, notice: 2,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die große Koalition: Zur Geschichte der Bundesrepublik, 1966- 1969., 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: „Der Kampf in dieser Partei damals ist deshalb so faszinierend, weil sie ihn stellvertretend, wie im Laborversuch für die das ganze bürgerliche Lager ausfocht.“1 Diese Einschätzung kommt den Begebenheiten von 1966 bis1969 ziemlich nahe. Während die SPD und die Union noch verzweifelt versuchten- die eine mehr die andere weniger- sich an altgedienten Formeln Deutscher Politik festzuhalten, warfare die FDP in dieser Zeit befreit von der Regierungslast und konnte und wollte deshalb auf allen Politikfeldern experimentieren.

Es fand ein Wandlungsprozess statt, der einerseits generations andererseits soziologisch und ideologisch bedingt battle. Der Wechsel in der Führung- Scheel löste Mende ab- und die Neuorientierung im Programm- die Parteitage in Hannover und Nürnberg- zeigte deutlich diesen Prozess. Das sich von nun an eine vermehrte Anzahl von FDP Leuten für eine sozialliberale Koalition aussprachen struggle zusätzlich ein unverkennbares Zeichen ideologischer Wandlung. Die Forderung struggle klar: „Es muss wieder Politik gemacht werden.“2

Das Thema der Hausarbeit wird mit dem Ende der Koalition von CDU/CSU und FDP 1966 einsetzen, dabei werden die auseinandertreibenden Positionen der koalierenden companion in kurzer shape behandelt. Das Hauptaugenmerk wird jedoch auf die Entwicklung der Partei vom Gang in die competition bis vor die Bundestagswahlen von 1969 gerichtet sein. Die Ost- und Deutschlandpolitik der FDP wird dabei einen großen Stellenwert einnehmen. Sie conflict für viele die entscheidenste- freilich nicht die einzige- Streitfrage innerhalb der FDP. Es soll dargestellt werden, wie sich die Partei in den drei Jahren entwickelt hat, wie Entscheidungen getroffen und Kompromisse gefunden wurden, wie zum Beispiel in Hannover. Als weiteres wird die Heinemann Wahl näher beleuchtet, um herauszustellen, wie die Fronten in der FDP verliefen und ob dadurch schon Grundvoraussetzungen für eine spätere Koalitionsfähigkeit mit der SPD geschaffen wurden.

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Das Parteiensystem der Weimarer Republik im Vergleich mit by Raoul Giebenhain

By Raoul Giebenhain

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches procedure Deutschlands, notice: 2,0, Technische Universität Darmstadt (Politikwissenschaft), thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Schenkt guy den Worten des Politikwissenschaftlers Kurt Sontheimer Glauben, so ist davon auszugehen, dass das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschaland unbestritten einer der tragenden Grundpfeiler der bisherigen Stabilität und demokratischen Legitimität der BRD gewesen ist. So sei der fundamentale Systemfunktionswandel der einzelnen Parteien bereits dadurch zu erkennen, dass diese im Kaiserreich noch außerhalb des institutionalisierten Entscheidungsprozesses standen, während der Weimarer Republik zwar Träger der ersten deutschen Demokratie waren, aber im Gegensatz zur gesellschaftlich nach wie vor bestehenden Sehnsucht zum alten Obrigkeitsstaat standen und folglich als ‚Systemparteien’ verleumdet wurden. Erst mit der Entstehung der Bundesrepublik sei die dauerhafte Verschmelzung zwischen dem Parteiensystem und Demokratie vonstatten gegangen. Ob Kurt Sontheimer Recht hat, wenn er davon ausgeht, dass das Parteiensystem Auswirkungen auf die innenpolitische Stabilität hat, versuche ich in dieser vergleichenden Seminararbeit zu klären. Ich werde additionally zum Schluss versuchen eine Antwort auf die Frage zu geben ob eine Veränderung im Parteiensystem Auswirkungen auf die innenpolitische Stabilität hat oder eben nicht.

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Zwei Wege - ein Ziel: Die Demokratisierung von Japan und by Johannes Schumm

By Johannes Schumm

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, be aware: 1,8, Universität Mannheim (Fakultät für Sozialwissenschaften Lehreinheit für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte), Veranstaltung: Seminar "Demokratisierungsprobleme nach Diktaturen", nine Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Japan und Deutschland gingen aus dem zweiten Weltkrieg als die großen Verlierer hervor. Die bedingungslose Kapitulation beider Länder stellte zugleich einen Offenbarungseid ihrer antidemokratischen Systeme dar. Da diese Länder zwei gute Bespiele für die gelungene Demokratisierung von Diktaturen darstellen, soll in dieser Arbeit die Transformation vom Nationalsozialismus in Deutschland, so wie des totalitären Tennō-Systems in Japan in Demokratien dargestellt, und gleichzeitig die strukturellen Unterschiede aufgezeigt werden. Beide Länder erlebten nach dem zweiten Weltkrieg einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung, und schafften früh den Sprung in die Weltspitze der Industrienationen. Die supplier Freedom residence bezeichnet heute beide Länder als „free“ und wertet sie in den Einzelwertungen in den höchsten. Das bedeutet, dass beide Länder als stabile Demokratien anzusehen sind und die Demkratisierung letztendlich funktioniert hat. Ich möchte mit dieser Arbeit aufzeigen, wie unterschiedlich die Demokratisierung der beiden Länder letztendlich aber abgelaufen ist, und die Hypothese aufstellen, dass die shape und Durchsetzung der Demokratisierungsmaßnahmen für die erfolgreiche Etablierung einer Demokratie weniger wichtig ist, als ein starker wirtschaftlicher Aufschwung wie er in beiden der untersuchten Ländern stattfand. Zunächst erscheint die von Lipset (1959) entwickelte, und von Merkel und Puhle (1999: 21ff) beschriebene Modernisierungstheorie auf den ersten Blick als idealer Rahmen die oben genannte those zu überprüfen. Die Kernthese dieser Theorie ist, dass je wohlhabender eine Gesellschaft, gemessen am BIP professional Kopf ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie in einer Demokratie lebt. Im Hinblick auf diese Theorie würde eigentlich nahe liegen die ganz unterschiedlich Verläufe der Demokratisierungsprozesse in beiden Länder zu analysieren und anhand des BIP seasoned Kopf zu überprüfen, ob es tatsächlich vor allem auf diesen Indikator ankommt. Leider erweist sich dieser Indikator für die Überprüfung mei-ner Hypothese als ungeeignet, da die der Modernisierungstheorie zu Grunde gelegte „kritische“ Grenze von eines BIP von 3000$ professional Kopf in Deutschland und Japan in den frühen 50er Jahren bereits erreicht conflict und sich in den folgenden Jahrzehnten sogar vervielfacht hat.

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Parlamentsbeteiligung: Der Bundestag und Auslandseinsätze by Jürgen Sauer

By Jürgen Sauer

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches process Deutschlands, word: 2,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Politische Wissenschaft ), Veranstaltung: Die Beteiligung der Bundeswehr an multinationalen Auslandseinsätzen, Sprache: Deutsch, summary: In der Bundesrepublik Deutschland müssen Auslandseinsätze bewaffneter Streitkräfte sowohl von Bundesregierung wie auch von Bundestag legitimiert werden. Der Deutsche Bundestag spielt somit mit seinem konstitutiven Parlamentsvorbehalt eine wichtige Rolle in der Entscheidung über Einsätze „out of area“, additionally Einsätze jenseits des NATO-Vertragsgebietes. In der folgenden Arbeit soll die Parlamentsbeteiligung des Bundestages genauer betrachtet werden, beginnend mit einer Einführung über das gesteigerte Engagement der Bundesregierung, den neuen Bedrohungen und veränderten Bedingungen deutscher Streitkräfte und dem Begriff des Parlamentsheeres, geprägt von Ernst-Wolfgang Böckenförde. Anschließend sollen die wichtigsten Grundlagen der Parlamentsbeteiligung, das Streitkräfteurteil vom 12. Juli 1994 und das Parlamentsbeteiligungsgesetz vom 18. März 2005, erläutert werden, bevor das Standardprocedere der Abstimmung über einen Auslandseinsatz beleuchtet wird. Im Anschluss daran wird der konstitutive Parlamentsvorbehalt des Deutschen Bundestages erläutert, bevor der vierte Hauptpunkt dieser Arbeit verschiedene, in der Forschung behandelte Diskussionsansätze, behandelt. Hierzu zählt die Frage nach einer möglichen Entparlamentarisierung der Außenpolitik, die Frage der Effizienz und Handlungsfähigkeit des Entscheidungsverfahrens und die Frage über die Schaffung eines Entsendeausschusses. In diesem Abschnitt werden auch einige Kritikpunkte der Parlamentsbeteiligung betrachtet und analysiert. Im letzten Punkt werden dann abschließend einige Probleme angesprochen und versucht, eine Prognose für die Zukunft abzugeben, vor allem das Parlamentsbeteiligungsgesetz betreffend.

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Organisierte Interessen als Einflussfaktoren des politischen by Christian Lang

By Christian Lang

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches process Deutschlands, be aware: 1,3, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (WIrtschafts und Politik und seine Didaktik), Veranstaltung: Einführung in das politische procedure der Bundesrepublik Deutschland, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Organisierte Verbände und Interessengruppierungen genießen in Deutschland große gesellschaftliche und mediale Aufmerksamkeit. Nicht nur deshalb sagt guy ihnen Einfluss auf die politische Arbeit der regierenden Personen und Parteien nach. Im Interessenpluralismus einer Demokratie kanalisieren sich in den großen Verbänden die Meinungen und Interessen ihrer Mitglieder wie in einem Schmelztiegel. Daraus entsteht ein Gewicht mit politischer Reichweite und Schlagkraft. Unterstützt durch hohe Mitgliederzahlen und ausgestattet mit weitreichenden Budgets wird politische Arbeit im Interesse der Gruppierung mit dem Ziel, Veränderungen nach einem verbandskonformen Kalkül durchzusetzen, durchgeführt. Vielen Interessengruppen gelingt es, Veränderungen anzustoßen und Drohkulissen gegenüber der Politik aufzubauen.
Doch wie groß sind die Einflussmöglichkeiten der Verbände in Deutschland tatsächlich? Werden die Regierenden durch massives Engagement besonders mitgliedsstarker und einflussreicher Verbände vielleicht sogar gedrängt, bestimmte Politik zu betreiben? In dieser Hausarbeit wird versucht der Frage auf den Grund zu gehen und, mit Blick auf einen ausgesuchten Teil der bisherigen wissenschaftlichen Diskussion, eine Antwort darauf zu finden. Die Möglichkeiten der Einflussnahme von Verbänden werden aufgeführt und auf die politischen Einflussmöglichkeiten hin untersucht.

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